Die chilenische Regierung hat den Gesetzesvorschlag für "Antibarricadas 2.0" genehmigt, der die Behinderung von öffentlichen Verkehrswegen kriminalisieren soll. Die Initiative wurde Mitte August von der Exekutive vorgelegt und durch den Sicherheitskomitee der Abgeordnetenkammer mit sieben Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung verabschiedet. Das Gesetz würde Artikel 268 septies des Strafgesetzbuches ändern, um Personen zu bestrafen, die öffentliche Verkehrsdienste, sowohl Passagiere als auch Fracht, ohne Genehmigung blockieren oder behindern. Es definiert verschiedene Methoden der Behinderung, einschließlich der Platzierung von Hindernissen, des unbefugten Eintritts in Verkehrszonen, der Fahrzeugblockierung und der Manipulation des Systems. Die Maßnahme schließt Unterbrechungen aus, die durch Unfälle oder mechanische Störungen verursacht werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während sich die Gesetzgebung mit einem umstrittenen Thema im Zusammenhang mit öffentlicher Sicherheit und Ordnung befasst, werden in dem Artikel die Position der Regierung und das Ergebnis der Abstimmung dargestellt, ohne offen eine der beiden Seiten zu fördern.




