Angola plant, bis zu 208,5 Milliarden Kwanzas (ca. 3,6 Milliarden Rands) durch den Verkauf eines Anteils von 34% an seinem staatlichen Teil der Standard Bank Angola zu beschaffen. Die Anteile waren zuvor im Besitz von Carlos Sao Vicente, der nach seiner Verurteilung wegen Veruntreuung und Steuerbetrug inhaftiert wurde. Die angolanische Regierung beschlagnahmte 2020 seinen 49%-Anteil, und die in Südafrika ansässige Standard Bank Group hält 51% der Tochtergesellschaft. Die Standard Bank hat die Möglichkeit, weitere 24% der Anteile zu erwerben, während die restlichen 10% ab dem 11. September öffentlich versteigert werden. Die Aktien sind zwischen 41,220 Kwanzas und 50,000 Kwanzas bewertet, mit Handel beginnend am 30. September. Dieser Verkauf ist Teil des breiteren Angolanischen Privatisierungsprogramms 2019262026 unter den Wirtschaftsreformen von Präsident João Lourenço.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über Angolas Privatisierungsbemühungen, ohne offen eine politische Ideologie zu befürworten.



