Andy Burnham steht unter dem Druck, die Gemeindesteuer auf die teuersten Häuser Großbritanniens zu erhöhen.
Andy Burnham, der neue Labour-Chef, steht unter Druck, neue Gemeindeversteuerbänder zu implementieren, die auf die wertvollsten Häuser Englands abzielen, da eine parteiübergreifende Gruppe von Abgeordneten argumentiert, dass das derzeitige System veraltet ist. Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die Gemeindeversteuer "progressiver" zu machen, indem zusätzliche Bands eingeführt werden, was zu höheren Steuern auf hochwertige Immobilien vor einer breiteren Neubewertung führen könnte. Kritiker, darunter Hypothekenexperten, warnen, dass das bloße Hinzufügen neuer Bands keine systemischen Probleme lösen und die Hausbesitzer der Mittelschicht ungerecht belasten könnte.
Eine überparteiliche Gruppe von Abgeordneten hat den neuen Premierminister Andy Burnham aufgefordert, den lokalen Behörden zu erlauben, die Gemeindeversteuer um so viel zu erhöhen, wie sie wollen, was eine bedeutende Verschiebung in der Debatte über die Vermögensbesteuerung in England bedeutet.
Der Vorstoß zur Änderung folgt jüngsten Diskussionen über eine geplante "Villa-Steuer", die auf Immobilien im Wert von 2 Millionen Pfund oder mehr abzielt und im April 2028 beginnen soll. Unter dieser Maßnahme könnten Hausbesitzer solcher Immobilien ihre jährlichen Gemeindeversteuerrechnungen um mindestens 2.500 Pfund steigen sehen, wobei potenzielle Erhöhungen auf 7.500 Pfund und 5 Millionen Pfund liegen könnten, wodurch möglicherweise ein breiteres Spektrum an hochwertigen Häusern erfasst werden könnte.
Die Allparteienparlamentariergruppe (APPG) für Kommunalverwaltungen hat einen Bericht veröffentlicht, in dem sie sich für die Einführung zusätzlicher Gemeindeverwaltungsabgaben einsetzt und argumentiert, dass das derzeitige System veraltet ist und die wesentlichen Veränderungen der Immobilienwerte in den letzten drei Jahrzehnten nicht berücksichtigt.
Seine Position stimmt mit den Empfehlungen der APPG überein und deutet darauf hin, dass man bereit ist, flexiblere Ansätze für die Beurteilung der Ratssteuer zu erforschen. Die vorgeschlagenen Änderungen würden es den Räten ermöglichen, die Steuersätze unabhängig anzupassen, ohne die Genehmigung der Zentralregierung zu benötigen, wodurch ihnen eine größere Autonomie bei der Verwaltung der lokalen Finanzen eingeräumt wird. Trotz dieser Vorschläge warnen einige Experten vor der sofortigen Einführung neuer Steuerbänder und argumentieren, dass sie möglicherweise nicht die tieferen strukturellen Probleme innerhalb des Ratssteuersystems lösen.
Peter Stimson, Direktor der Hypotheken bei MPowered Mortgages, kritisierte den Plan als oberflächliche Lösung und verglich ihn eher mit einem "Stimmgewinner" als mit einer sinnvollen Reform. Er betonte, dass das derzeitige System "hoffnungslos veraltet" sei und dass weit verbreitete Neubewertungen von Immobilien notwendig seien, um Fairness und Genauigkeit bei der Steuerbeurteilung zu gewährleisten.
Kritiker argumentieren, dass dieser Ansatz die örtlichen Bewohner, insbesondere die Mittelschicht, mit einer übermäßigen finanziellen Belastung belasten könnte, die durch die erhöhten Gemeindeversteuerforderungen unverhältnismäßig stark betroffen sein könnten.
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Eine überparteiliche Gruppe von Abgeordneten hat dem neuen Premierminister Andy Burnham empfohlen, den lokalen Behörden zu gestatten, die Gemeindesteuersätze so hoch zu erhöhen, wie sie es wünschen.
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