Die jüngeren Ärzte in Andhra Pradesh haben angekündigt, dass sie ab Montag, dem 17. August, im Rahmen ihres anhaltenden Protests gegen verspätete Stipendienrevisionen keine Notdienste mehr erbringen werden. Die Entscheidung kommt, nachdem die Staatsregierung die von der Andhra Pradesh Junior Doctors 'Association (APJUDA) gesetzte Frist nicht eingehalten hat. Der Verband hat seine Agitation auf "Phase III" eskaliert, was eine schwerwiegendere Eskalation seiner Forderungen bedeutet.
Der Schatzmeister Ranjeet Dhabale führte die Demonstration am 16. August zusammen mit anderen Juniorärzten an. Dieses Versagen veranlasste die Gruppe, weitere Maßnahmen zu ergreifen und die Notfalldienste ab Montag einzustellen. Die Dienstleistungen der Notfall- und Intensivstation (ICU) werden von teilnehmenden Juniorärzten und anderen Bewohnern verschiedener Kategorien ausgesetzt. Die Nicht-Notfalldienste bleiben unberührt.
APJUDA behauptet, dass seine primäre Forderung eine klare, schriftliche und zeitlich begrenzte Verpflichtung der Regierung zur Umsetzung der Stipendienrevision ist. Dies entspricht den früheren Diskussionen und Vorschlägen, die zwischen der Regierung und den Vertretern der Juniorärzte ausgetauscht wurden. Der Verband argumentiert, dass die derzeit vorgeschlagene Erhöhung von 3% für Postgraduierte und 5% für Hauschirurgen und Praktikanten angesichts der steigenden Inflation, der erhöhten Arbeitsbelastung und der Ungleichheiten im Vergleich zu anderen Staaten unzureichend ist.
Das IMA hat den Gesundheitsminister aufgefordert, einzugreifen und sofortige Gespräche mit APJUDA zu erleichtern, um eine Lösung zu finden. In der Zwischenzeit sind unter Rechtsfachleuten in dem Staat getrennte Proteste ausgebrochen. Rechtsanwälte boykottieren die Gerichte nach Vorwürfen des Fehlverhaltens der Polizei.
Laut Berichten wurde der Junior-Advokat Gautam Raju bei einer Routine-Fahrzeugkontrolle angeblich mishandelt und verbal missbraucht. Polizeiangehörige hätten ihm angeblich die Hände und die Kehle zurückgehalten, was zu Atembeschwerden führte. Diese Vorfälle haben bei den Rechtsgemeinschaften Empörung ausgelöst, mit Forderungen nach Rechenschaftspflicht und Reform der Strafverfolgungspraktiken.
Während der Fokus der jungen Ärzte weiterhin auf finanziellen und administrativen Themen liegt, unterstreichen die Handlungen der Rechtsgemeinschaft breitere Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit und der institutionellen Integrität. Die nächsten Schritte für beide Gruppen bleiben unklar. APJUDA hat angedeutet, dass sie die Reaktion der Regierung überwachen und ihre Strategie auf der Grundlage der Entwicklungen anpassen wird. In der Zwischenzeit bereiten sich Rechtsanwälte auf mögliche rechtliche Schritte vor und planen Beschwerden gegen das mutmaßliche Fehlverhalten einzureichen.
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