Anamarija Lampič, die beste Biathlon-Athletin Sloweniens, wird die Saison 2026/27 aufgrund einer Schwangerschaft verpassen, wie sie in den sozialen Medien bekannt gab. Die 31-jährige Athletin teilte ein Foto in Badeanzügen mit, auf dem ein abgerundeter Bauch zu sehen ist, der darauf hindeutet, dass sie sich in einem späteren Schwangerschaftsstadium befindet.
Das Paar, das seit mehreren Jahren zusammen ist, kennt sich bereits durch ihre Karrieren, Klavžar war einst Skifahrerin und ist jetzt Teil des Trainingsteams von Lampič. Die Ankündigung hat in slowenischen Sportkreisen Diskussionen darüber ausgelöst, wie die Mutterschaft die Karriere eines Athleten beeinflussen könnte. Lampič hat in vier Saisons im Biathlon teilgenommen und sich zwei Podiumsplätze bei der Weltmeisterschaft gesichert.
Viele Frauen in der Biathlon-Community sind nach dem Mutterschaftsurlaub erfolgreich in den Wettkampf zurückgekehrt. Zum Beispiel die Französin Justine Braisaz-Bouchet im Februar 2023 gebar, kehrte aber kurz darauf zurück, um die Gesamtwertung der Weltmeisterschaft zu gewinnen.
Die Schweizer Athletin Selina Gasparin kehrte nach zwei Schwangerschaften sogar zum Biathlon zurück. Die Ankündigung von Lampič erhielt breite Unterstützung von Fans und Sportkollegen. In den sozialen Medien gratulierten viele ihr zur bevorstehenden Geburt ihres Kindes und wünschten ihr alles Gute in diesem neuen Lebensabschnitt. Die slowenische Presse hat auch ihre Leistung hervorgehoben und festgestellt, dass sie in den letzten Saisons zu einem der wichtigsten Mitglieder der Nationalmannschaft geworden ist. Jetzt steht sie vor einem der größten Lebensübergänge, indem sie Mutter wird.
Während der Einfluss ihrer Schwangerschaft auf ihre sportliche Leistung unsicher bleibt, zeigt der breitere Trend im Frauensport, dass es möglich ist, Mutterschaft mit professionellem Wettkampf in Einklang zu bringen.
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