Der israelische Dokumentarfilm "NAZA" erlangte internationale Aufmerksamkeit, nachdem er auf dem Filmfestival von Venedig eine Stehbeifallung erhielt, aber er hat in Israel Kontroversen ausgelöst. Der Film enthält Interviews mit israelischen Militär- und Geheimdienstmitarbeitern, die über die in Gaza getroffenen Maßnahmen diskutieren, einschließlich der Vorwürfe von gezielten Tötungen, die zu zivilen Opfern und Anschuldigungen von Völkermord geführt haben. Trotz seiner weltweiten Anerkennung wurde der Film in Israel mit starken Gegenreaktionen konfrontiert, wobei einige Politiker forderten, die Staatsbürgerschaft der Filmemacher zu widerrufen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Dokumentarfilm als eine kritische Untersuchung der israelischen Militäraktionen und hebt die umstrittenen Behauptungen der befragten Offiziere hervor.


