Marija Anđelković, Mitglied der ASTRA-Organisation, kritisiert das Fehlen von Gerichtsverfahren in Fällen von Menschenhandel mit dem Ziel der Ausbeutung, da die Mehrheit der Fälle mit einer Vorqualifizierung oder einem Abkommen endet. Sie zeigt eine Regression der Rechte der Opfer im Vergleich zur Situation in den 90er Jahren und beschreibt, wie Opfer, insbesondere aus dem Ausland, unter Druck der Staatsbürgerschaft gestellt werden können, ihre Kräfte eingeschränkt und ihre Rechte verletzt werden. Anđelković betont, dass in Fällen von sexueller Ausbeutung keine ordnungsgemäßen Gerichtsverfahren stattfinden, während in Fällen von Menschenhandel mit dem Ziel der Ausbeutung keine ordnungsgemäßen und korrekten Behandlungen stattfinden.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel befasst sich mit der Frage der Ausbeutung von Arbeitskräften und des Menschenhandels durch eine kritische Linse und betont systemische Fehler und institutionelle Vernachlässigung.

