Eskom räumte ein, dass es zwischen Januar und April 2025 in Zeiten schwerer Lastverluste R3 Milliarden an Zahlungen "außerhalb der vertraglichen Bedingungen" an Diesellieferanten geleistet hat. Die als "vorgezogenen Zahlungen" bezeichneten Zahlungen wurden an drei Lieferanten geleistet, die Schwierigkeiten hatten, die Treibstofflieferziele zu erreichen. Der CEO von Eskom erkannte die Notwendigkeit solcher Maßnahmen unter betrieblichem Druck an, betonte jedoch die Einhaltung der Governance-Protokolle. Das Problem erlangte durch die Untersuchung von amaBhungane Aufmerksamkeit, die die Ineffektivität dieser Zahlungen bei der Gewährleistung einer zuverlässigen Treibstoffversorgung hervorhob. Die Protokolle einer Sitzung von 2025 zeigen Unzufriedenheit mit der Leistung der Lieferanten, trotz mehrerer Vorauszahlungen. Eskom gab auch R38 Milliarden an unregelmäßigen Ausgaben für Dieselverträge bekannt, obwohl kein früherer finanzieller Verlust bestätigt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Zwar handelt es sich um eine Frage der Rechenschaftspflicht und der Steuerung des öffentlichen Sektors, doch wird in dem Artikel sowohl die Rechtfertigung der Zahlungen durch Eskom als auch die Kritik von amaBhungane dargestellt, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.



