Der Artikel erinnert an den 80. Jahrestag der ersten CARE-Lebensmittelpakete, die im Nachkriegsösterreich ankamen, und betont ihre entscheidende Rolle bei der Linderung des Hungers und der Unterstützung des Wiederaufbaus. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 wurden Infrastruktur, Wirtschaft und Industrie in Österreich schwer beschädigt, was Hunderttausende Tote und Überlebende in Obdachlosigkeit, Hunger und Krankheit brachte. Die Historikerin Barbara Stelzl-Marx beschreibt diese Pakete als essentiell für die Genesung Österreichs. Die CARE-Organisation wurde im November 1945 von US-Geschäftsleuten gegründet, um Hilfsaktionen nach einer Welle der Solidarität zu koordinieren, die in Amerika aufkam. Die anfänglichen Pakete enthielten Lebensmittel wie Reis, Mehl, Fleisch, Gemüse, Kaffee und andere Grundbedürfnisse, einige enthielten Decken und Schulzubehör. Bis 1955 hatten mehr als eine Million Pakete im Wert von fast 9,9 Millionen US-Dollar Österreich erreicht und so etwa einem von sieben Österreichern geholfen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen historischen Bericht über die humanitären Bemühungen von CARE in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg ohne offensichtliche ideologische Neigung.



