Neue Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) legen nahe, dass bis zu 45% des Demenzrisikos durch die Bewältigung modifizierbarer Faktoren wie Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Diabetes und Bluthochdruck verhindert oder verzögert werden können. Die Leitlinien betonen Lebensstiländerungen wie eine gesunde Ernährung, körperliche Aktivität, geistiges Engagement und die Verringerung der Exposition gegenüber Luftverschmutzung. Sie raten ausdrücklich davon ab, Vitamin- und Mineralpräparate, einschließlich B- und E-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und Multivitamine, zur Vorbeugung von Demenz zu verwenden. Darüber hinaus empfehlen die Leitlinien bedingt die Menopausehormontherapie (MHT) für Frauen über 65 Jahren, um das Demenzrisiko zu verringern, obwohl es nur begrenzte Beweise für die Anwendung bei jüngeren Frauen mit bestimmten Erkrankungen gibt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert medizinische Forschung und Leitlinien der WHO, die sich eher auf Gesundheitspräventionsstrategien als auf politische Fragen konzentrieren.


