Das italienische Verfassungsgericht hat entschieden, dass die parlamentarische Anfechtung gegen Giusi Bartolozzi zulässig ist. Bartolozzi, ehemaliger Stabschef des Justizministers Carlo Nordio, wird wegen der Bereitstellung falscher Informationen an das Ministergericht im Zusammenhang mit dem Fall des libyschen Folterers Mohamed Almasri, der in Italien verhaftet, aber später von der Regierung freigelassen wurde, untersucht. Im April stimmte die Abgeordnetenkammer für die Ausweitung der parlamentarischen Immunität für Bartolozzi, ähnlich derjenigen, die Nordio, dem Innenminister Matteo Piantedosi und dem stellvertretenden Premierminister Alfredo Mantovano gewährt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die rechtlichen Verfahren und verfassungsrechtlichen Argumente ohne offensichtliche ideologische Neigung und berichtet sowohl über die parlamentarische Verteidigung von Bartolozzi als auch über die gerichtliche Haltung gegen sie, wobei das Gleichgewicht zwischen den konkurrierenden Interessen des gesetzgebenden Zweiges und der Justiz gewahrt wird.






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