Alibaba, ein chinesischer E-Commerce-Riese, hat zugestimmt, 600 Millionen US-Dollar zu zahlen, um Vorwürfe zu lösen, dass es nicht gelungen ist, den illegalen Drogenverkauf auf seinen Plattformen zu verhindern. Nach Angaben des US-Justizministeriums erlaubte Alibaba zwischen 2016 und 2024 etwa 80.000 illegale Produktverkäufe, darunter Chemikalien, Medikamente und gefälschte pharmazeutische Geräte, mit einem Gesamtwert von über 200 Millionen US-Dollar. Der Vergleich beinhaltet eine Nichtverfolgungsvereinbarung, in der Alibaba und sein in den USA ansässiger Zahlungsprozessor die Verantwortung für diese Verstöße übernahmen. Die Strafverfolgungsbehörden führten über 40 verdeckte Käufe von illegalen Arzneimitteln und Fälschungsgeräten durch und enthüllten Lücken in den Compliance-Programmen von Alibaba. Die US-Regierung kritisierte das Versagen des Zahlungsprozessors, den Missbrauch seiner Dienste zur Erleichterung des Verkaufs verbotener Produkte zu verhindern. Alibaba erklärte, dass der Vergleich sein Engagement für verbesserte Compliance-Maßnahmen widerspiegelt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine sachliche Darstellung eines Rechtsstreits zwischen einem großen multinationalen Konzern und den US-amerikanischen Aufsichtsbehörden dar.




