Victorija Krivolutskaja, eine enge Freundin des slowenischen Präsidenten Nataša Pirc Musar, erhielt 2016 die slowenische Staatsbürgerschaft durch einen beschleunigten Einbürgerungsprozess.
Nach der Zustimmung der Regierung unter der Leitung von Premierminister Miro Cerar erließ das Innenministerium die offizielle Entscheidung. Gemäß den Vorschriften werden solche Entscheidungen auf der Grundlage von Empfehlungen der zuständigen Behörden getroffen, die in diesem Fall das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport gewesen wäre, das zu dieser Zeit von Dr. Maja Makovec Brenčič geleitet wurde. Öffentliche Aufzeichnungen und Recherchen mit Hilfe von Tools für künstliche Intelligenz zeigen keine Hinweise darauf, dass Krivolutskaja vor 2016 sportliche Leistungen auf höchstem Niveau erreicht hat.
Auch nach 2016 erreichte sie nichts Bemerkenswertes im Sport und nahm an keinem Nationalmannschaftswettbewerb teil. Dieser Mangel an dokumentierten sportlichen Erfolgen wirft Fragen über die Grundlage für ihre beschleunigte Einbürgerung auf. Einige spekulieren, dass der Prozess möglicherweise durch persönliche Verbindungen beeinflusst wurde, anstatt die vorgeschriebenen Verfahren strikt zu befolgen. Im Gegensatz dazu sahen sich andere Athleten mit internationaler Anerkennung bei der Beantragung der Staatsbürgerschaft mehrfacher Ablehnungen gegenüber.
Die Frage, ob Krivolutskajas Staatsbürgerschaft überprüft oder widerrufen werden kann, wurde vor allem angesichts der Abwesenheit einer klaren Rechtfertigung für ihre beschleunigte Einbürgerung aufgeworfen. Das Ministerium für Inneres und öffentliche Verwaltung erklärte, dass es aufgrund von Datenschutzgesetzen und dem Schutz personenbezogener Daten keine Kommentare zu bestimmten Fällen abgeben könne. Sie betonten, dass Entscheidungen über beschleunigte Einbürgerungen eine Bewertung durch die zuständigen Behörden erfordern, die in diesem Fall das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport gewesen wäre.
Diese Entscheidungen basieren auf den von den Antragstellern vorgelegten Dokumenten und allen zusätzlichen Informationen, die während des Prozesses gesammelt wurden und von der zuständigen Behörde bewertet wurden. Im Fall von Krivolutskaja stellte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport, das damals von Dr. Maja Makovec Brenčič geleitet wurde, fest, dass ihr Fall die Kriterien für das nationale Interesse erfüllte. Trotz dieser Erklärungen ist die mangelnde Transparenz rund um die beschleunigte Einbürgerung von Krivolutskaja weiterhin besorgniserregend.
Es bestehen weiterhin Fragen über die genaue Art ihrer Beiträge oder Qualifikationen, die eine solche Entscheidung rechtfertigten, insbesondere im Vergleich zu anderen Sportlern, denen trotz ihrer internationalen Leistungen wiederholt die Staatsbürgerschaft verweigert wurde.
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