Der Alkoholverbrauch pro Erwachsenem in Irland sank im Jahr 2023 um 2,1% auf 9,30 Liter reinen Alkohols (LPA), was einen seit über zwei Jahrzehnten andauernden Rückgang bedeutet. Damit liegt der Verbrauch in Irland nahe am EU-Durchschnitt, da er nun unter dem nicht gewichteten Stichprobendurchschnitt von 10,0 LPA in 17 EU-Ländern und dem Vereinigten Königreich liegt. Der Bericht, der vom Ökonomen Anthony Foley im Auftrag der Drinks Industry Group of Ireland (DIGI) veröffentlicht wurde, hebt die veränderten Verbraucherpräferenzen hervor, wobei Bier das beliebteste Getränk bleibt, gefolgt von Wein und Spirituosen. DIGI argumentiert, dass die hohe Verbrauchsteuer auf Alkohol in Irland erhebliche finanzielle Belastungen für Verbraucher und kleine Gastgewerbe darstellt, insbesondere für Unternehmen, die keine Lebensmittel anbieten. Die Organisation fordert eine Verringerung der Verbrauchsteuer um 10% zur Linderung dieser Verbrauchssteuern und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Tourismus und Gastgewerbe.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema - die Besteuerung von Alkohol und ihre Auswirkungen auf Unternehmen und die Gesellschaft - , stellt jedoch Informationen des DIGI, einer repräsentativen Einrichtung der Getränkeindustrie, vor, ohne dabei offen bestimmte Politiken zu unterstützen oder zu kritisieren.




