Der australische Premierminister Anthony Albanese hat die Vereinigten Staaten und China aufgefordert, ein internationales Abkommen über künstliche Intelligenz zu schließen, das dem Atomwaffensperrvertrag ähnelt, da sich die globalen Führer darauf vorbereiten, die KI-Herausforderungen bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen anzugehen. Während eines Besuchs in Kalifornien betonte Albanese die Bedeutung der Aufrechterhaltung der menschlichen Kontrolle über die Entwicklung von KI und hob die Notwendigkeit internationaler Regeln für die Steuerung der Technologie hervor. Er stellte fest, dass der Wettbewerb zwischen den USA und China um technologische Dominanz die globale Reaktion auf KI prägt. In der Zwischenzeit kündigte US-Präsident Donald Trump Pläne zur Bildung einer "KI-Truppe" an, um potenziellen Bedrohungen durch unkontrolliertes KI-Wachstum entgegenzuwirken. Albanese äußerte sich zu der Zusammenarbeit zwischen den USA und China und erkannte die mit KI verbundenen Risiken an, während er sich für Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken einsetzte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Albaneses Aufruf zur internationalen Zusammenarbeit bei der KI-Governance, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.



