Eine neu analysierte unveröffentlichte Kurzgeschichte von Alan Turing, mit dem Titel "Pryce's Buoy", bietet ein nuancierteres Porträt des Mathematikers über seine bekannten Beiträge zur Informatik und Kryptographie hinaus. Die Geschichte, die in den Archiven des King's College Cambridge entdeckt wurde, zeigt einen Arbeitermieter namens Ron Miller und einen homosexuellen Wissenschaftler namens Alec Pryce, wobei Alec Turing selbst repräsentiert. Die Erzählung untersucht Themen der Sexualität, der sozialen Klasse und des persönlichen Verlangens und stellt die allgemeine Wahrnehmung von Turing als zurückgezogene, logisch motivierte Figur in Frage. Professor Sarah Dillon, die die Forschung leitete, argumentiert, dass die Geschichte Turing als spielerischen, witzigen und sexuell bewussten Individuum offenbart, im Gegensatz zu den stereotypen Filmen, die in "The Imitation Game" populär gemacht wurden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt Turings Privatleben und Sexualität in einem sympathischen Licht und betont seine Menschlichkeit und Komplexität, anstatt sich auf die rechtliche Verfolgung zu konzentrieren, der er ausgesetzt war.





