Die Außenpolitik des Iraks verlagert sich in Richtung einer Multi-Partner-Strategie und verlässt die Abhängigkeit von einem einzigen externen Akteur. Der jüngste Besuch von Premierminister Ali al-Zaidi in Ankara unterstreicht diesen Trend, da der Irak versucht, mehrere Partner in verschiedenen Sektoren wie Sicherheit, Energie, Handel und Infrastruktur zu engagieren. Während seines Besuchs unterzeichneten der Irak und die Türkei mehrere Absichtserklärungen, die Bereiche wie Polizeiausbildung, Transport, Wassermanagement und industrielle Zusammenarbeit abdecken. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Abhängigkeit des Iraks von einem Land zu reduzieren und gleichzeitig die innenpolitischen Bedürfnisse wie Wassermanagement und Infrastrukturentwicklung zu erfüllen. Die Verhandlungen deuten auch darauf hin, dass die Beteiligung der Türkei im Irak über den Transit hinaus auf die Energieerzeugung und Investitionen ausgedehnt wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Entwicklung der Außenpolitik des Irak und sein Engagement mit der Türkei. Er beschreibt die strategischen Ziele des irakischen Multi-Partner-Ansatzes, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen oder eine Seite gegenüber der anderen zu bevorzugen.





