Nach Angaben der lokalen Behörden kamen bei dem Vorfall zwei Frauen ums Leben, fünf weitere wurden verletzt, darunter zwei Kinder. Die durch den Regen ausgelösten Überschwemmungen verursachten umfangreiche Schäden an der Infrastruktur und störten das tägliche Leben in der Region.
Die Situation eskalierte rasch, als starker Regen zu Erdrutschen führte und plötzliche Wasser- und Schlammströme durch die Straßen von Manzanedo de Valdueza kamen. Eine Bodega, wahrscheinlich eine Lagerhalle, wurde überschwemmt und mehrere Personen darin gefangen. Bis die Rettungsteams ankamen, waren sechs Menschen gefunden worden, obwohl zwei später tot bestätigt wurden. Die verbleibenden vier wurden ins Krankenhaus in Ponferrada gebracht, wo einige wegen leichter Verletzungen behandelt wurden. Zwei der Verletzten waren kleine Kinder, einer nur drei Monate alt und ein anderer vier Jahre alt, beide litten an nicht lebensbedrohlichen Wunden.
In der Nähe von Bouzas wurden Fahrzeuge durch das strömende Wasser hinweggefegt, obwohl dort keine Opfer gemeldet wurden. Der Bürgermeister der Stadt hat zusammen mit Beamten der regionalen Regierung Bedenken über die Umweltfaktoren geäußert, die zur Katastrophe beigetragen haben. Sie stellten fest, dass das Gebiet in den vergangenen Jahren unter schweren Waldbränden gelitten hatte, die das Land der Vegetation beraubten und den Boden anfälliger für Erosion machten. Dieser Mangel an Wurzelsystemen verschärfte wahrscheinlich die Auswirkungen des starken Regens, was zu einer schnellen Bewegung von Erde und Trümmern führte.
Als Reaktion auf die Krise erklärte der Gemeinderat von Ponferrada drei Tage offizielle Trauer, beginnend am Montag, den 17. August, um die Opfer zu ehren und die betroffenen Familien zu unterstützen. Bürgermeister Marco Morala forderte die Teilnahme der Öffentlichkeit an einer Schweigeminute, die am Montag mittag auf dem Stadtplatz geplant war. Er kündigte auch an, ein Treffen der Stadtvertreter einzuladen, um eine formelle Beileidserklärung abzugeben.
Die örtliche Polizei steuert den Verkehr in den betroffenen Gebieten und sorgt dafür, dass sich die Bewohner und das Notfallpersonal sicher bewegen können. Teams der städtischen Arbeitsabteilung entfernen aktiv Schutt und reparieren Straßenoberflächen. Die Behörden haben die Bürger aufgefordert, unnötige Reisen zu vermeiden und alle von Beamten erteilten Sicherheitsanweisungen zu befolgen. Die Regionalregierung hat auch die Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen zur Beschleunigung der Wiedereröffnung wichtiger Routen zugesagt.
Er betonte die Notwendigkeit sofortiger Maßnahmen zur Wiederverbindung der Gemeinden und warnte davor, dass weitere Regenfälle die Bedingungen verschlimmern könnten. Seine Kommentare unterstreichen die Dringlichkeit der Situation und die Bedeutung koordinierter Bemühungen auf verschiedenen Ebenen der Regierung. Während der Wiederherstellungsprozess beginnt, liegt der Fokus weiterhin auf der Wiederherstellung lebenswichtiger Dienstleistungen und der Bereitstellung langfristiger Lösungen, um künftige Katastrophen in dieser gefährdeten Region zu verhindern.
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