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Aktivisten von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong verurteilt
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Aktivisten von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong verurteilt

Zwei ehemalige Organisatoren der pro-demokratischen Mahnwachen zum Gedenken an das Massaker auf dem Tiananmen-Platz 1989 in Hongkong wurden nach dem nationalen Sicherheitsgesetz von Hongkong zu Gefängnisstrafen verurteilt. Das Gericht entschied, dass sie "illegale" Handlungen angestiftet hatten, indem sie andere ermutigt hatten, illegale Aktivitäten zu organisieren, zu planen oder daran teilzunehmen, die darauf abzielten, die staatliche Autorität zu untergraben. Die Aktivisten Lee Cheuk-yan und Chow Hang-tung wurden beschuldigt, sich für das Ende des chinesischen Einparteiensystems eingesetzt zu haben, das nach Ansicht der Staatsanwaltschaft die chinesische Verfassung verletzt hatte. Ein dritter Angeklagter, Albert Ho, bekannte sich schuldig und erhielt eine reduzierte Strafe. Europäische Regierungen, darunter Deutschland und Frankreich, verurteilten das Urteil als Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Verletzung der Menschenrechte.

Zwei ehemalige Organisatoren der Tiananmen-Gedächtniswachen in Hongkong wurden nach einem Gerichtsurteil in der Stadt zu Haftstrafen verurteilt. Die Aktivisten Lee Cheuk-yan und Chow Hang-tung wurden für schuldig befunden, illegale Aktivitäten zur Untergrabung der staatlichen Autorität angestiftet zu haben. Ihre Verurteilung erfolgt inmitten erhöhter politischer Spannungen nach der Verhängung des chinesischen Nationalen Sicherheitsgesetzes in Hongkong im Jahr 2020, das öffentliche Gedenkfeiern der Proteste am Tiananmen-Platz 1989 effektiv verbot.

Diese Versammlungen, die oft mit Kerzenwachen verbunden waren, wurden nach der Rückkehr Hongkongs zur chinesischen Souveränität im Jahr 1997 zu einem Symbol für politische Freiheit und demokratische Bestrebungen. Die Einführung des Sicherheitsgesetzes im Jahr 2020 führte jedoch zur Einstellung solcher Veranstaltungen und markierte einen Wendepunkt in der Landschaft der bürgerlichen Freiheiten der Stadt.

Die Anklage stammt aus ihrer angeblichen Beteiligung an der Organisation der letzten bekannten Tiananmen-Wache in Hongkong im Juni 2019. Beide Angeklagten lehnten die Anschuldigungen während des Prozesses ab und argumentierten, dass ihre Forderung nach einer "demokratischen Transformation" die Führung der Kommunistischen Partei nicht ausschließe. Trotz ihrer Behauptungen behauptete das Gericht, dass ihre Handlungen gegen die Verfassungsordnung Chinas verstoßen hätten.

Der Fall unterstreicht die zunehmenden Risiken, denen sich Demokratie-Befürworter in Hongkong gegenübersehen, insbesondere diejenigen, die mit dem historischen Gedächtnis-Aktivismus verbunden sind. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die Bemühungen der Aktivisten eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellten, eine Anklage, die unter dem neuen Rechtsrahmen immer häufiger vorkommt. Europäische Regierungen haben scharfe Kritik am Urteil geäußert. Deutschland und Frankreich verurteilten gemeinsam die Verurteilung von Chow, der zuvor mit dem Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit ausgezeichnet wurde. Sie forderten seine sofortige Freilassung unter Berufung auf seine langjährige Arbeit zur Förderung der Menschenrechte und der Demokratie in China und Hongkong.

Die britische Regierung kritisierte das Urteil ähnlich und erklärte, dass selbst friedliche Gedenkveranstaltungen nun als Bedrohung für die nationale Sicherheit behandelt werden. Die Tiananmen-Wachen waren mehr als nur Gedenkstätten, sie waren Ausdrücke des politischen Dissenss und eine Forderung nach Rechenschaft. Die Hongkong-Allianz zur Unterstützung der patriotischen demokratischen Bewegungen Chinas, die diese Wachen organisierte, sah sie als eine Fortsetzung der Freiheiten, die Hongkong nach seiner Übergabe an China versprochen wurden.

Die jüngsten Verurteilungen von Lee und Chow unterstreichen, inwieweit die Regierung bereit ist, Meinungsverschiedenheiten zum Schweigen zu bringen, selbst in Regionen, die einst als relativ frei galten.

Das Schicksal dieser Aktivisten wird wahrscheinlich als ein wichtiger Indikator dafür dienen, wie weit Peking bereit ist, um seine Kontrolle über das Gebiet durchzusetzen.

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Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 85Objektivität 70vorgestern
Aktivisten von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong verurteilt

Zwei ehemalige Organisatoren der pro-demokratischen Mahnwachen zum Gedenken an das Massaker auf dem Tiananmen-Platz 1989 in Hongkong wurden nach dem nationalen Sicherheitsgesetz von Hongkong zu Gefängnisstrafen verurteilt. Das Gericht entschied, dass sie "illegale" Handlungen angestiftet hatten, indem sie andere ermutigt hatten, illegale Aktivitäten zu organisieren, zu planen oder daran teilzunehmen, die darauf abzielten, die staatliche Autorität zu untergraben. Die Aktivisten Lee Cheuk-yan und Chow Hang-tung wurden beschuldigt, sich für das Ende des chinesischen Einparteiensystems eingesetzt zu haben, das nach Ansicht der Staatsanwaltschaft die chinesische Verfassung verletzt hatte. Ein dritter Angeklagter, Albert Ho, bekannte sich schuldig und erhielt eine reduzierte Strafe. Europäische Regierungen, darunter Deutschland und Frankreich, verurteilten das Urteil als Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Verletzung der Menschenrechte.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Strafverfolgung der Aktivisten als eine Übertreibung der chinesischen Regierung gegen friedliche Dissidenten und betont die internationale Verurteilung und die Menschenrechtsbedenken.

Warum Faktentreue (85): The article reports on the sentencing of two activists involved in organizing Tiananmen commemorations in Hong Kong, citing the charges of 'illegal activities' and 'subversion.' It references the 2020 National Security Law and mentions the ongoing legal proceedings. While there is no primary source,

Warum Objektivität (70): The article presents the situation from the perspective of the Hong Kong judiciary and international observers, but it uses emotionally charged terms like 'illegal' and 'subversion,' which may reflect a Western political stance. The focus on the activists' alleged intent to undermine the state sugge

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