Südkorea hat KI-gestützte Kameras auf Brücken über den Han-Fluss in Seoul implementiert, um potenzielle Selbstmordversuche zu erkennen und die Rettungsdienste zu alarmieren. Das System hat die Rettungsrate von 56% im Jahr 2012 auf über 99% deutlich erhöht, indem es Personen identifiziert, die in Hochrisikogebieten verweilen oder Selbstmordpräventionstelefone verwenden. Trotz dieses Fortschritts steht Südkorea weiterhin vor einer schweren Selbstmordkrise, wobei die Selbstmordrate 2024 29 Todesfälle pro 100.000 Menschen erreicht - die höchste seit 2011.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sicht sowohl auf die technologische Intervention (KI-Kameras) als auch auf die zugrunde liegenden sozialen Probleme, die die Selbstmordkrise auslösen.

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