Die Walla-Nachrichtenseite schlug angeblich eine Werbekampagne im Wert von 200.000 US-Dollar für das Ministerium für Nationale Sicherheit von Itamar Ben Gvir 27 vor der israelischen Wahl am 27. Oktober vor, wobei der Schwerpunkt auf zivilen Sicherheitskräften lag. Der Plan, der "On the Home Front" genannt wurde, hätte Artikel, Dokumentarfilme und Sendungen mit Werbung über Plattformen in Walla-Besitz wie 99FM, 103FM und Hamal enthalten. Der Vorschlag scheiterte angeblich aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Wahlzeitpunkts, obwohl Haaretz feststellte, dass Diskussionen in der Nähe der Knesset stattfanden. Ein Walla-Beamter nannte das Angebot "beispiellos" und "unvernünftig". Walla lehnte es ab, sich zu kommerziellen Angelegenheiten zu äußern, betonte aber rechtliche Haftungsausschlüsse und Trennung zwischen seinem Nachrichtenraum und der Werbeabteilung. Das Ministerium leugnete, ein solches Angebot erhalten zu haben.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Situation als ethisch problematisch und betont den angeblichen Interessenkonflikt und den "unverschuldeten" Charakter des Vorschlags.




