Die Vereinigung der Garda Sergeants and Inspectors (AGSI) drängt den irischen Justizminister auf, eine gesetzliche öffentliche Untersuchung über den Umgang mit geschützten Offenlegungen innerhalb der Garda Síochána einzuleiten. Die Untersuchung ergab, dass zwei Personen, die an der Verwaltung von Whistleblower-Offenlegungen beteiligt waren, sich selbst gemeldet hatten und behaupteten, dass Reformen zum Schutz von Whistleblowern von der Geschäftsleitung untergraben wurden. Die AGSI äußerte ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit des geschützten Offenlegungsverfahrens und erklärte, dass das derzeitige System den Mitgliedern kein Vertrauen bietet, Bedenken zu äußern, ohne Vergeltung zu erleiden. Dies folgt auf ähnliche Aufrufe des Vertreters der Garda Association (GRA), der das Problem als nicht neu, sondern als wiederkehrend bezeichnete. RTÉ hat das Untersuchungsprogramm aufgrund von rechtlichen Bedenken im Zusammenhang mit einem laufenden Gerichtsverfahren vorübergehend von seinem Programm entfernt, während die Gruppen für bürgerliche Freiheiten weiterhin für eine unabhängige Untersuchung eintreten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Informationen mehrerer Organisationen (AGSI, GRA, Irish Council for Civil Liberties), die eine Reform und Transparenz des Whistleblowing-Prozesses der Garda fordern.



