Der Artikel behandelt die Frage des Schutzes vor häuslicher Gewalt in Österreich und der Slowakei und hebt Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Reaktionen der Strafverfolgungsbehörden hervor. Er verweist auf die bahnbrechende österreichische Gesetzgebung von 1997, die "wer schlägt, verlässt", die ähnliche Gesetze in ganz Europa, einschließlich der Slowakei, inspirierte. Der Artikel enthält ein Interview mit Maria Rösslhumer, einer führenden österreichischen Expertin für den Schutz von Opfern häuslicher Gewalt, die feststellt, dass sich die Situation seit dem Aufstieg der rechtsextremen Freiheitspartei (FPÖ) an die Macht zwischen 2017 und 2019 verschlechtert hat. Sie weist auf einen beunruhigenden Anstieg der Femizide und versuchten Morde an Frauen hin, mit Berichten über 15 Femizide und über 40 versuchten Morde an Frauen allein in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres. In der Slowakei gibt es keine offiziellen statistischen Aufzeichnungen über solche Verbrechen, aber die Oppositionspolitikerin Lucia Plaváková erwähnt 17 Männer, die im Vorjahr von ihren Partnern getötet wurden. Der Artikel wirft auch den Fall der slowakischen Lehrerin Zana Zeman Rösslumer, die sich seit dem Aufstieg der rechtsextritt der rechtsextraten der rechtsextremen Freiheitspartei (FPÖ) an der Macht zwischen 2017 und 2019 verschlechtert.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird der Rückgang des Schutzes von Opfern häuslicher Gewalt infolge rechtsextremer Politiken dargestellt, wobei die negativen Auswirkungen der Regierungsführung der FPÖ hervorgehoben werden.




