Im August 2026 wurden in Spanien 37 Geschäfte täglich geschlossen, was die finanziellen Belastungen von Kleinunternehmern unterstreicht. Ein solches Beispiel ist Cristian Fernández, der einen Obstladen in Prado del Rey, Cádiz, betreibt, in dem die Kosten für die Eröffnung, einschließlich Miete, Versorgung, Selbstständigkeitsgebühren, Kommunalsteuern und Lieferfahrzeugmiete, fast 3.000 € pro Monat betragen. Trotz dieser Herausforderungen hat Spanien immer noch über 3,4 Millionen Selbstständige, was eine Widerstandsfähigkeit unter den Unternehmern zeigt. Der Einzelhandel hat jedoch im letzten Jahrzehnt fast 100.000 Selbstständige verloren, wobei viele in höher qualifizierte Branchen wie Energieversorgung, Telekommunikation und Immobilien wechselten. Fernández hat sich durch den Verkauf von Überschussgütern über Online-Plattformen wie Amazon angepasst, um sein Einkommen zu ergänzen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont den systemischen wirtschaftlichen Druck auf kleine Unternehmen und Selbständige und hebt die steigenden Kosten und die rückläufige Rentabilität in traditionellen Sektoren wie dem Einzelhandel hervor.





