Die Europäische Union konzentriert sich erneut auf die Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit inmitten globaler Handelsprobleme, angetrieben von Empfehlungen des ehemaligen italienischen Premierministers und Präsidenten der Europäischen Zentralbank Mario Draghi. Im Jahr 2025 führte die Europäische Kommission den "Competitiveness Compass" ein, einen Fünfjahresplan zur Umsetzung der Vorschläge von Draghi. Dazu gehören Initiativen wie der "Clean Industry State Aid Framework", das "Critical Raw Materials Act" und Maßnahmen zur Vereinfachung der Vorschriften für Unternehmen. Die Fortschrittsverfolgung durch das Draghi Observatory zeigt, dass rund 30% der 383 Kernempfehlungen teilweise oder vollständig umgesetzt wurden. Experten betonen, dass die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit mehr als nur finanzielle und regulatorische Änderungen erfordert, wobei sie die Notwendigkeit von Investitionen in soziale Infrastruktur, Arbeitsmarktreformen und die Bewältigung des Fachkräftemangel zur Steigerung der Produktivität und der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit betonen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Bemühungen der EU zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, indem er auf Gutachten von Experten und spezifische Initiativen verweist, ohne jedoch offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.




