Ella Hooper, einst Frontfrau der australischen Rockband Killing Heidi, steht an einem entscheidenden Punkt in ihrer Karriere, nachdem sie Jahrzehnte lang die Höhen und Tiefen des Ruhms navigiert hat. Mit 43 Jahren bewertet sie ihren Weg neu, indem sie sich von der Rockszene entfernt, die ihre Jugend zu einer tieferen Verbindung mit der rootsy Americana-Musik definierte. Diese Verschiebung kommt inmitten persönlicher Reflexion und emotionaler Heilung, insbesondere nach dem Verlust beider ihrer Eltern. Hooper hat den Wunsch geäußert, sowohl musikalisch als auch persönlich ein größeres Gefühl der Zugehörigkeit zu finden, und erforscht Möglichkeiten in Nashville, einem Zentrum für Country-Musik.
Die Reise begann in den späten 1990er Jahren, als Hooper, kaum in ihren Teenagerjahren, ins Rampenlicht katapultiert wurde. Ihre Band Killing Heidi erzielte schnellen Erfolg, darunter ein Nummer-Eins-Album in den ARIA-Charts und einen unvergesslichen Auftritt beim Big Day Out-Festival im Jahr 2000. In diesem Jahr kündigten die Red Hot Chili Peppers ihren Wunsch an, Hooper hinter der Bühne zu treffen, ohne zu wissen, dass sie mit ihren Freunden in der Mosch-Grube war. Dieser Moment verkörperte die wilde Energie und Unberechenbarkeit ihrer frühen Karriere, die mit erstaunlicher Geschwindigkeit begann.
Geboren und aufgewachsen in Violet Town, einer kleinen Stadt in der regionalen Region Victoria mit einer Bevölkerung von nur 950 Einwohnern, war Hoopers Aufstieg von einem ruhigen ländlichen Leben zur internationalen Anerkennung schnell. Ihr Durchbruch kam durch einen Song mit dem Titel Kettle, den sie Mitte der 1990er Jahre schrieb.
Ihr Vater, Jeremy, war eine tiefe Leidenschaft für englische Literatur und genoss die Werke von Künstlern wie Bob Dylan und Neil Young. Seine umfangreiche Vinyl-Sammlung führte Hooper in eine breite Palette von Musik ein, die später ihre künstlerische Ausrichtung beeinflussen würde. In der Zwischenzeit sammelte ihre Mutter, Helen, Platten von Künstlern wie Buffy Sainte-Marie und Eva Cassidy, was ihre frühe Exposition gegenüber verschiedenen Musikstilen weiter bereicherte. Es war die Arbeit der amerikanischen Singer-Songwriterin Iris DeMent, die einen bleibenden Eindruck auf Hooper hinterließ. Sie beschreibt jeden Song von DeMent als in ihrer Seele geätzt und stellt den Künstler unter die Großen wie Bob Dylan.
Diese frühen Inspirationen legten den Grundstein für ihre spätere Umarmung der Country-Musik, ein Genre, das bei ihr trotz ihrer anfänglichen Verbindung mit Rock tief anspricht. Trotz ihres frühen Erfolgs erkennt Hooper die Herausforderungen des Ruhms an.
Während sie die Erfahrungen als Teil einer Rockband schätzt, hat sie erkannt, dass ihre wahre Leidenschaft in der Country-Musik liegt, einem Genre, das sich mehr mit ihrer Identität und künstlerischen Vision ausgerichtet fühlt. Nach der Auflösung von Killing Heidi im Jahr 2006 machte Hooper einen Schritt zurück, um ihre Ziele neu zu bewerten. Ihr Debütalbum In Tongues, das 2014 veröffentlicht wurde, markierte ein neues Kapitel, obwohl es in Rock verwurzelt blieb. Erst in den letzten Jahren begann sie, ihr Interesse an Americana, einem Genre, das für sie immer bedeutungsvoller geworden ist, vollständig zu erforschen.
Mit Plänen, nach Nashville zu ziehen, will sie ihren musikalischen Träumen mit neuer Absicht nachgehen und einen Raum suchen, in dem sie sich am authentischsten mit ihrem Handwerk verbunden fühlen kann.
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