Die Proteste gegen angebliche Unregelmäßigkeiten bei den Einstellungsprüfungen in Jharkhand haben dramatisch zugenommen, und Studentenführer warnten vor einer möglichen Massenbewegung, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Am Donnerstag, den 13. August 2026, nahmen etwa 50.000 Studenten an einem Marsch in Ranchi teil, um den Versuchen der örtlichen Polizei zu widersprechen, Demonstrationen in mehreren Bezirken zu stoppen.
Im Zentrum der Unruhen steht Devendra Nath Mahto, ein prominenter Studentenführer und Mitglied der Jharkhand Loktantrik Krantikari Morcha (JLKM), der seit 12 Tagen in einem Hungerstreik ist. Mahto wird derzeit im Sadar Hospital in Ranchi behandelt, nachdem sich seine Gesundheit verschlechtert hat, nachdem er an einem Protestmarsch in Richtung der Jharkhand-Versammlung teilgenommen hatte. Er hat wiederholt die Erlaubnis des Zivilchirurgen beantragt, zum Protestort zurückzukehren, aber sein Gesundheitszustand bleibt unbekannt, was Spekulationen und Besorgnis unter den Demonstranten schürt.
Die Studenten beschuldigen die Bezirksverwaltung von Ranchi, Mahto's Gesundheitsinformationen absichtlich verheimlicht zu haben, um die Dynamik ihrer Bewegung zu untergraben. Ramavtar Mahto, Präsident der "JPSC-JSSC Abhyarthi Nyay Manch", behauptet, dass die Verwaltung den Zugang zu Mahto einschränkt und Updates über seinen Zustand zurückhält, um die Entschlossenheit der Studenten zu schwächen. Diese Behauptungen haben die Spannungen verstärkt, wobei die Demonstranten mehr Transparenz und eine unabhängige Untersuchung der angeblichen Prüfungsunregelmäßigkeiten fordern.
In einem Social-Media-Beitrag forderte Soren die Demonstranten auf, ihre Beschwerden durch Dialog anstatt Konfrontation zu verfolgen. Er versicherte der Öffentlichkeit, dass die Regierung die Bedenken der Studenten ernst nehmen würde und betonte ihr Engagement für die Reform des Prüfungssystems, um Fairness und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten. Die Proteste gingen jedoch unvermindert weiter, wobei die Studenten die Angebote des Dialogs ablehnten und auf konkrete Maßnahmen zur Behebung ihrer Forderungen bestanden. Am 15. August 2026 markierten die Demonstranten das 80. Jubiläum der Unabhängigkeit Indiens mit einer groß angelegten "Tiranga Yatra" in Ranchi.
Tausende Studenten und Jobsuchende marschierten vom Jaipal Singh Munda Stadium zum Albert Ekka Chowk, trugen Nationalflaggen und skandierten patriotische Slogans. Die Demonstration unterstrich die breitere Vision der Protestierenden, das Vertrauen in das Rekrutierungssystem wiederherzustellen und das Problem nicht nur als einen lokalen Streit, sondern als einen Kampf gegen systematische Korruption und Ungleichheit darzustellen.
Die Proteste haben auch internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen, mit Berichten, die darauf hindeuten, dass die Polizei Fälle gegen 600 Demonstranten eingereicht hat, darunter 100 identifizierte Personen und 500 unbenannte Studenten. Die Studenten haben sich geweigert, sich aufzulösen, bis ihre Forderungen, wie die Abschaffung spezifischer Prüfungen und eine unabhängige Untersuchung durch das Zentralbüro für Ermittlungen (CBI), erfüllt sind. Inzwischen hat der ehemalige Chief Minister Raghubar Das vor einem möglichen Hungerstreik gewarnt, wenn die Regierung nicht innerhalb einer Woche handeln kann.
Als die Situation weiter eskaliert, haben die Demonstranten weitere Aktionen angekündigt, darunter die Verbrennung von Bildnissen des Chief Minister Hemant Soren und des Kongressführers Rahul Gandhi in allen 24 Bezirken von Jharkhand am 16. August. Sie haben auch die Absicht erklärt, die Residenz von Soren am 20. August zu belagern, um seinen Rücktritt und den Rückzug der Unterstützung des Kongresses aus der von JMM geführten Koalition zu fordern.
Die Proteste haben Spaltungen in der politischen Landschaft von Jharkhand aufgedeckt, wobei die regierende JMM und der Kongress beschuldigt werden, politische Interessen den Anliegen der Studenten vorzugeben. Inzwischen hat die BJP die Regierung für ihren Umgang mit der Krise kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Verwaltung Dissidenten unterdrückt.
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