Das größte australische Pharmaunternehmen CSL hat mit der Trump-Regierung Vereinbarungen zur Senkung der Arzneimittelpreise in den Vereinigten Staaten unterzeichnet. Dies kommt angesichts der Besorgnis über einen 100%igen Zollsatz, der Anfang 2026 auf australisch hergestellte Arzneimittel erhoben wurde. Als Teil des Deals wird CSL ermäßigte Preise für seine Medikamente im Rahmen des US-Medicaid-Programms anbieten und auf Preisübereinstimmung für neue Therapien zustimmen. Die Vereinbarungen wurden während einer Veranstaltung im Weißen Haus getroffen, bei der Präsident Trump Pharmaunternehmen dafür kritisierte, US-Konsumenten auszubeuten. Neun globale Biotechnologieunternehmen, darunter CSL, haben ähnliche Preisvereinbarungen unterzeichnet, mit dem Ziel, die US-Arzneimittelpreise mit denen anderer entwickelter Nationen in Einklang zu bringen. Die Vereinbarungen folgen einer Exekutivverordnung von Trump, die hohe Zölle auf importierte patentierte Medikamente auferlegte, aber Unternehmen Erleichterung für die Verlagerung der Produktion in die USA bot. CSL unterzeichnete auch eine "Shoring-Vereinbarung" zur Erweiterung seiner Plasma-Pflanzungen in Illinois.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Maßnahmen der Trump-Regierung als Bemühungen, "unfaire Arzneimittelpreispraktiken" zu bekämpfen, und hebt den Druck auf Pharmaunternehmen hervor, sich an die US-Preispolitik zu halten.



