Der Ständige Vertreter Nigerias bei den Vereinten Nationen, Jimoh Ibrahim, behauptete während einer Rede, dass Afrika ein reicher Kontinent ist, der keine ausländische Entwicklungshilfe benötigt. Bei einem Empfang zu Ehren von Ahunna Eziakonwa, dem neu ernannten leitenden Berater für Afrika des UN-Generalsekretärs António Guterres, kritisierte Ibrahim die Wahrnehmung Afrikas als auf Hilfe angewiesen und betonte stattdessen die Notwendigkeit von Handel, Zusammenarbeit und Partnerschaft. Er lobte die Initiative des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump "Handel über Hilfe", die darauf abzielt, Hilfe durch wirtschaftliche Partnerschaften zu ersetzen. Ibrahim betonte, dass Afrika im Sicherheitsrat nicht vertreten sei und bemerkte, dass afrikanische Nationen von Entscheidungen ausgeschlossen seien, die 1945 noch unter kolonialer Herrschaft getroffen wurden. Er forderte eine größere Anerkennung der geopolitischen Bedeutung Afrikas und drängte auf, die Bemühungen von Eziakonwa zu unterstützen, um einen ständigen Sitz für Afrika im Sicherheitsrat zu sichern.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt Afrika als autark und kritisiert die Abhängigkeit von Hilfe, wobei er sich an rechtsgerichteten Narrativen orientiert, die nationale Souveränität und wirtschaftliche Unabhängigkeit betonen.






