Afrika bereitet sich aufgrund des verstärkten El Niño-Phänomens im Pazifik auf schwere Wetterbedingungen vor. Die US-amerikanische National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) prognostiziert eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dieses El Niño im Herbst und Winter 2026/27 eine der stärksten auf der Nordhalbkugel sein wird. Südafrika könnte extreme Hitze und Dürre erleben, während Ost-Afrika starken Regenfällen und Überschwemmungen ausgesetzt sein könnte. Dr. Henno Havenga, ein Klimatologe, erklärt, dass, obwohl "Super El Niño" nicht offiziell klassifiziert ist, solche Ereignisse die globalen Wettermuster erheblich verändern. Obwohl El Niño die Wahrscheinlichkeit bestimmter Wetterextreme erhöht, bestimmt es nicht die genauen Ergebnisse. Die Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Wassersicherheit werden voraussichtlich erheblich sein, insbesondere für Kleinbauern, denen Ressourcen oder Versicherungen wie Bewässerung fehlen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die möglichen Auswirkungen von El Niño auf verschiedene Regionen Afrikas, wobei er Expertenmeinungen und wissenschaftliche Prognosen zitiert, ohne offen eine bestimmte Perspektive zu bevorzugen.




