Die Taliban in Afghanistan haben laut der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) ein Verbot für die Nutzung von Smartphones durch Regierungsangestellte verhängt, deren Verstöße potenziell zur Entlassung führen könnten. Die Richtlinie, die seit Mitte Juni in Kraft ist, wird in verschiedenen Regierungsbüros inkonsequent umgesetzt. Einige Beamte haben die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Facebook eingestellt, während andere nach Arbeitszeiten weiterhin über Laptops posten. Offizielle Taliban-Konten bleiben trotz des Verbots in den sozialen Medien aktiv. Diese neue Einschränkung folgt auf interne Debatten innerhalb der Taliban-Führung über die Internetnutzung, wobei Hardliner Smartphones als moralische Korruption betrachten und Pragmatiker in Kabul sie als wichtig für wirtschaftliche Aktivitäten ansehen. Im Oktober 2025 hatten die Taliban zuvor den Internetzugang im ganzen Land für zwei Tage unter dem Auftrag ihres Führers, Haibatullah Akhundzada, geschlossen, um "Unmoral" zu verhindern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet zwar über ein politisch heikles Thema, das die interne Politik der Taliban und ihre Auswirkungen auf die Regierungsführung betrifft, stellt jedoch die Informationen objektiv dar, ohne offen eine bestimmte ideologische Haltung zu bevorzugen.





