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AfD-Fakes gegen Postkolonialismus: Weiße Schuld weißwaschen
Germany🏛️ PolitikMittevor 12 Tagen

AfD-Fakes gegen Postkolonialismus: Weiße Schuld weißwaschen

Der AfD-Abgeordnete Matthias Helferich kritisiert die postkoloniale Forschung und fördert eine Kampagne gegen den "Postkolonialismus", indem er ihn als "linken kulturellen Kampf" bezeichnet, der fälschlicherweise eine "weiße Schuld" zugeschrieben wird. Helferich behauptet, dass diese Erzählung versucht, historische Berichte über Kolonialismus und Nationalsozialismus zu verzerren, um ein negatives Bild von Deutschlands Geschichte zu präsentieren.

Der deutsche rechtsextreme AfD-Politiker Matthias Helferich hat eine Kampagne gestartet, die die postkoloniale Wissenschaft herausfordert und sie beschuldigt, eine "weiße Schuld" -Erzählung zu fördern. Die Initiative, die eine Website und eine herunterladbare Broschüre umfasst, zielt darauf ab, postkoloniale Forschung zu diskreditieren, indem sie als linker kultureller Kampf präsentiert wird, der in der Mythologie verwurzelt ist. Laut einer Studie von Berit Kö, einer Forscherin des Projekts "Geschichte statt Mythen" an der Universität Jena, beruhen die Bemühungen von Helferich stark auf Fehlinformationen und Falschdarstellungen. Helferich, Mitglied des Bundestages seit 2021 und Teil der AfD-Fraktion seit 2025, ist seit langem online und in den sozialen Medien aktiv.

Sein Ansatz besteht darin, erfundene Inhalte zu verwenden, die Kö als "Fakes" bezeichnet, um historische Erzählungen neu zu gestalten. Die Kampagne mit dem Titel "Post-Kolonialismus" weist ein benutzerfreundliches Design auf und enthält eine Broschüre, die behauptet, Mythen über die koloniale Vergangenheit Deutschlands aufzudecken. Das Material enthält jedoch Ungenauigkeiten und irreführende Behauptungen, so Kö. Ein Beispiel, das Kö zitiert, ist die falsche Zuordnung eines Zitats, das dem AfrAfrikaner-Aktivisten Ambalavaner Sivanandan zugeschrieben wird.

Kö weist darauf hin, dass dieser Fehler ein Beispiel dafür ist, wie die Kampagne versucht, komplexe historische Fragen durch rassistische Verallgemeinerungen zu vereinfachen. Ein Foto, das das Zitat begleitet, zeigt eine schreiende schwarze Frau, die ihre Hand hebt, die durch künstliche Intelligenz erzeugt wurde und den spaltenden Ton der Kampagne verstärkt. Helferichs Kampagne versucht, die Vorstellung herauszufordern, dass Deutschland die Verantwortung für seine Kolonialgeschichte trägt. Er argumentiert gegen das Konzept eines schuldstolz, einen Begriff, den er als perversen Stolz auf die eigene Schuld beschreibt. Kö stellt fest, dass diese Rhetorik mit breiteren AfD-Strategien übereinstimmt, um die historische Rechenschaftspflicht herunterzuspielen.

Eine weitere wichtige Behauptung in der Broschüre ist, dass der transatlantische Sklavenhandel erst später begann, was Kö als Strohmannargument bezeichnet. Sie erklärt, dass Standardhistorische Texte diese Behauptung nicht bestreiten. Ähnlich bestreitet Helferich die Vorstellung, dass Europa die Sklaverei in Afrika aufrechterhielt, und argumentiert stattdessen, dass Kolonialmächte versuchten, Freihandelszonen zu etablieren.

Kö widerlegt dies, indem sie darauf hinweist, dass die Hereros in ein tödliches Dilemma gezwungen wurden: die Wahl zwischen deutschen Gewehren und der Wüste. Sie betont, dass der Konflikt ohne koloniale Herrschaft nicht existiert hätte, wodurch die Anschuldigung der kollektiven Schuld unbegründet ist. Die Kampagne scheint Teil einer größeren Bemühung der AfD zu sein, den öffentlichen Diskurs um Deutschlands koloniales Erbe umzugestalten.

Während die Debatte über Deutschlands Kolonialvergangenheit weitergeht, sind Wissenschaftler und Aktivisten weiterhin besorgt über die Verbreitung von Fehlinformationen.

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2 Berichte

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒ProgressivFaktentreue 80Objektivität 70vor 12 Tagen
AfD und Gewaltphantasien: Witz und Wahrheit am 20. Juli

Der Artikel diskutiert die Verwendung von Satire und Humor durch die AfD (Alternative für Deutschland) während ihrer Veranstaltung am 20. Juli, bei der die ostdeutsche Nationalhymne gesungen und auf gewalttätige Fantasien gegen politische Persönlichkeiten wie Merkel und Merz verwiesen wurde. Der Autor kritisiert dies als eine Form politisch motivierter Satire, die früheren humoristischen oder satirischen Inhalten ernsthaft Gewicht verleiht. Das Stück verbindet dieses Verhalten auch mit breiteren Ansichten der AfD über historische Regime (DDR, Nazi-Deutschland) und ihrer Haltung gegenüber aktuellen politischen Gegnern, Einwanderern und "unerwünschten" Bürgern. Es deutet darauf hin, dass eine solche Rhetorik eine gefährliche ideologische Ausrichtung auf extremistische historische Narrative widerspiegelt und die Notwendigkeit von Wachsamkeit warnt.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Verwendung historischer Referenzen und gewalttätiger Bilder durch die AfD als ideologisch extrem und potenziell schädlich, was mit der linksgerichteten Kritik an der rechtsextremen Politik übereinstimmt.

Warum Faktentreue (80): The article discusses the AfD's use of satire and humor, referencing the 20. Juli and potential connections to historical events. It mentions political strategies and personal politics, which are supported by general knowledge of AfD activities. No primary source is cited, but the content reflects c

Warum Objektivität (70): While the article presents a critical view of the AfD, it does so with some nuance, acknowledging the freedom of speech and satire. However, it still frames the party's actions in a somewhat negative light, suggesting a slight bias despite efforts to remain balanced.

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigKonservativFaktentreue 75Objektivität 60vor 15 Tagen
AfD-Fakes gegen Postkolonialismus: Weiße Schuld weißwaschen

Der AfD-Abgeordnete Matthias Helferich kritisiert die postkoloniale Forschung und fördert eine Kampagne gegen den "Postkolonialismus", indem er ihn als "linken kulturellen Kampf" bezeichnet, der fälschlicherweise eine "weiße Schuld" zugeschrieben wird. Helferich behauptet, dass diese Erzählung versucht, historische Berichte über Kolonialismus und Nationalsozialismus zu verzerren, um ein negatives Bild von Deutschlands Geschichte zu präsentieren.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Kritik der AfD an der postkolonialen Forschung als legitime Herausforderung an "linkseitige kulturelle Kämpfe" und betont gleichzeitig die Haltung der Partei gegen das, was sie als voreingenommene historische Erzählungen wahrnimmt.

Warum Faktentreue (75): The article reports on AfD MP Matthias Helferich's criticism of postcolonial research, citing a study that reveals 'Intentionen und Fakes'. It references specific individuals like Berit Kö and mentions his political affiliations and activities. While there is no primary source, the information align

Warum Objektivität (60): The tone is critical of the AfD and postcolonial research, using terms like 'weiße Schuld' and 'linken Kulturkampf', which carry ideological weight. The article frames Helferich's actions as part of a broader pattern, suggesting a biased perspective rather than presenting multiple viewpoints.

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