Eine neue Studie, die in Climate Risk Management veröffentlicht wurde, legt nahe, dass ein besserer Zugang von Frauen zu Finanzen in Subsahara-Afrika die Widerstandsfähigkeit von Haushalten gegen Klimaschocks verbessern kann. Die Studie analysierte 25.511 von Frauen geführte Haushalte in 37 Ländern und stellte fest, dass Frauen mit formellem Zugang zu Finanzen, wie Bankkonten, kurzfristigen wirtschaftlichen Störungen durch extreme Wetterereignisse besser standhalten konnten. Die Studie betont jedoch, dass die langfristige Klimaschwachstelle die Kombination von finanzieller Inklusion mit breiteren Bemühungen zur Verringerung der Geschlechterungleichheit erfordert. Daten der Weltbankgruppe zeigen, dass, obwohl 52% der Frauen in der Region jetzt Bankkonten haben, die geschlechtsspezifische Kluft im finanziellen Zugang seit 2011 zugenommen hat. Die Studie nutzt den Rahmen der OECD zur Bewertung der finanziellen Inklusion und entspricht den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, insbesondere denen, die sich auf Gleichstellung der Geschlechter und Klimaschutz konzentrieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die Beziehung zwischen finanzieller Inklusion und Klimaresilienz und konzentriert sich auf empirische Erkenntnisse anstatt eine klare ideologische Haltung einzunehmen.





