Akademiker an mehreren privaten Universitäten in Istanbul wurden in einer Reihe von Massenentlassungen seit Januar 2024 entlassen, so eine gemeinsame Erklärung von acht akademischen Organisationen, Berufsverbänden und Gewerkschaften.
Dr. Tuğçe Nur Biga, ein Fakultätsmitglied der Universität Istanbul Arel und Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Lehrkräfte des Privatsektors, bestätigte, dass rund 10 Akademiker, darunter auch sie selbst, entlassen wurden.
Sie bemerkte, dass Akademiker mit mehr als drei Fakultätsmitgliedern und zwei Forschungsassistenten pro Abteilung als "überschüssig" bezeichnet und anschließend entlassen werden können. Sie kritisierte die Auswirkungen auf die Bildungsqualität und wies darauf hin, dass, während staatliche Universitätslehrer für Kurse mit einer Dauer von über 10 Stunden entschädigt werden, Akademiker des privaten Sektors ohne ähnliche Vergütung bis zu 15 bis 18 Stunden pro Woche unterrichten können.
Sie forderte auch die Dokumentation der Entscheidung des Vorstands, einschließlich des Datums und der Referenznummer. Dr. Gönül Karabolu, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Beykent, teilte ähnliche Bedenken. Ihr Vertrag läuft am 31. August aus, und sie zitierte die Schließung ihrer Abteilung, die Aussetzung der Studentenanmeldung für das akademische Jahr 2025262026 und den Abschluss ihrer Promotionsstudien als Rechtfertigung für die Nichtverlängerung ihres Vertrages.
Karabolu argumentierte, dass der Prozess über die individuellen Entlassungsentscheidungen hinausgeht und sowohl für Akademiker als auch für Studenten eine Atmosphäre der Unsicherheit schafft. Sie hob den emotionalen Tribut an Studenten hervor, von denen viele Angst vor ihrer Zukunft haben. Einige Studenten mussten angeblich ihre Studien aufgrund der Instabilität aufgrund dieser Veränderungen aufgeben. Karabolu erwähnte auch, dass über 60 Akademiker an der Beykent University entlassen wurden und spekulierte, dass weitere Entlassungen unter dem Deckmantel von Leistungsbewertungen oder Abteilungsumstrukturierungen stattfinden könnten.
In Bezug auf Rechtsmittel stellte Karabolu fest, dass es offenbar keine gültige rechtliche Rechtfertigung für die Nichtverlängerung von Verträgen nach einem bestimmten Zeitraum gibt. Sowohl Biga als auch Karabolu äußerten Frustration über den Mangel an Transparenz und Fairness im Entscheidungsprozess und schlugen vor, dass die Entlassungen breitere systemische Probleme innerhalb privater Universitäten in der Türkei widerspiegeln.
2 Berichte
BianetUnabhängigProgressivFaktentreue 95Objektivität 85vorgestern Akademiker an privaten Universitäten haben mit unsicheren Arbeitsplätzen zu kämpfen, da ständig Anstrengungen unternommen werden, die Kosten zu senkenDie Universitätsverwaltungen rechtfertigen diese Kürzungen mit Begriffen wie "überschüssige Mitarbeiterpositionen", wirtschaftliche Einschränkungen und Abteilungsschließungen. Akademiker argumentieren jedoch, dass diese Entlassungen systematisch sind und darauf abzielen, die Mitarbeiterzahl auf der Grundlage von finanziellen Berechnungen und nicht auf der Grundlage echter Notwendigkeit zu reduzieren. Sie behaupten, dass die Reduktion sowohl die akademische Freiheit als auch die Qualität der Bildung bedroht, insbesondere da das Personal der privaten Universität oft keine Entschädigung für schwere Lehrlasten erhält.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel hebt systematische Entlassungen an privaten Universitäten hervor und betont die Auswirkungen auf die akademische Freiheit und die Bildungsqualität.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 85): The article reports on a significant number of academic layoffs at Istanbul universities, citing a joint statement from multiple organizations. It provides specific figures and names of affected institutions, aligning with cross-source consensus. However, it includes quotes from academics expressing
BianetUnabhängigProgressivvor 15 Std. Die Universität Istanbul Aydın entlässt 100 Akademiker "ohne Begründung"Die Universität Istanbul Aydın entließ Berichten zufolge etwa 100 Akademiker, ohne eine Begründung für ihre Kündigungen zu liefern. Die betroffenen Akademiker erklärten, dass dies einem breiteren Trend von Massenentlassungen an anderen privaten Universitäten in Istanbul folgt, darunter Maltepe, Arel, Bilgi, Gelişim und Atlas, obwohl keiner dieser Fälle das gleiche Ausmaß erreichte. Die Akademiker hoben die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen hervor und zitierten übermäßige Arbeitsbelastungen, unbezahlte Überstunden, unzureichende Lebensmittelstipendien, unverdiente Verwaltungsrollen, Druck und Belästigung am Arbeitsplatz. Sie kritisierten die Leitung der Universität dafür, dass sie wie ein Familienunternehmen arbeitete, anstatt die Rechte der Arbeitnehmer, die akademische Freiheit und die Menschenwürde zu priorisieren. Die Situation erregte Anfang dieses Jahres Aufmerksamkeit, als Hunderte von Akademikern erhebliche Gehaltskürzungen erlitten und zu parlamentarischen Diskussionen führten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beleuchtet systematische Probleme in privaten Universitäten, wobei er sich auf Arbeitsrechte, akademische Freiheit und Kritik an Managementpraktiken konzentriert, die als persönliche Interessen gegenüber institutionellen Werten angesehen werden.
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