Der deutsche Ethikrat hat Empfehlungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen online herausgegeben. Der Rat widerspricht explizit einem Verbot von sozialen Medien für Minderjährige, nach dem Australischen Ansatz. Stattdessen befürwortet er Plattformen, um digitale Räume sicherer zu machen. Der Rat lehnt Methoden ab, die Benutzerdaten zur Altersprüfung von Geräten verlassen müssen. Dies kommt inmitten einer internationalen Debatte über die Sicherheit von Internet für Kinder und Jugendliche, wobei Politiker auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene ein Verbot von sozialen Medien für Minderjährige fordern, darunter die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen (CDU).
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Position des deutschen Ethikrates dar, der als unabhängig und pluralistisch beschrieben wird. Es liefert ausgewogene Informationen, ohne offen eine Seite der Debatte zu begünstigen.





