Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella hat nach seinem Amtsantritt am 7. August angekündigt, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua abzubrechen. Zudem plant er die Schließung von 15 Konsulaten und 14 Botschaften in Ländern wie Algerien, Haiti, Barbados, Ungarn, Senegal, Äthiopien und Südafrika. Die Schließung soll Einsparungen generieren, die für die Verbesserung der inneren Sicherheit genutzt werden sollen. De la Espriella, der vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump unterstützt wird, steht für einen rechten politischen Stil und will die Außenpolitik Kolumbiens radikal verändern. Er kündigte auch gleichzeitig den Stopp von seinem Vorgänger Gustavo Petro Botschaft in den Palästinensergebieten an, während er die Wiedereröffnung der kolumbianischen Botschaft in Jerusalem sowie die Eröffnung einer neuen Botschaft in Nigeria ankündigte.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die politischen Pläne eines rechtserwählten Präsidenten, die diplomatischen Beziehungen zu bestimmten Ländern abbrechen und die Außenpolitik Kolumbiens grundlegend verändern.



