Forscher des EPFL haben einen molekularen Mechanismus entdeckt, der Lipidmodifikationen beinhaltet, die die Funktion des CMG2-Proteins regulieren, das eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der extrazellulären Matrix und der Erleichterung des Eintritts von Milzbrand-Toxin in Zellen spielt. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass CMG2 einer reversiblen S-Asylierung unterliegt, einem Prozess, bei dem Fettsäuren dem Protein hinzugefügt und entfernt werden. Diese Modifikation kontrolliert die Falten, Stabilität und die Fähigkeit des Proteins, mit Kollagen VI oder Milzbrand-Toxinen zu interagieren. Die Forschung verwendete eine Kombination von genetischen, biochemischen und bildgebenden Techniken in mehreren Modellsystemen, einschließlich Mäusen und Zebrafisch. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Störungen dieser lipidbasierten Regulierung zu Krankheiten wie dem Fibromalinhypotenz-Syndrom beitragen und die Anfälligkeit des Körpers für Milzbrand-Infektionen beeinflussen könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Forschungsarbeiten ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen.






