In der September-Ausgabe von TintaLibre mit dem Titel "A golpe de auto: The Judiciary" geht es um die Sorge, dass die spanische Justiz zu einem Schlachtfeld für parlamentarische Mehrheiten und nicht zu einem Raum für Garantien wird. Die Redakteure Jesus Marana und Jordi Gracia betonen, dass ihre Kritik auf bestimmte gerichtliche Handlungen abzielt, die als politisch motiviert wahrgenommen werden, nicht auf die Richter selbst. Die ehemalige Generalstaatsanwältin Dolores Delgado hebt das Risiko der justiziellen Instrumentalisierung und des Verlusts der Unparteilichkeit hervor und zieht Parallelen zu historischen Präzedenzfällen. Sie kritisiert den Einfluss besonderer Interessen innerhalb der Justiz und weist auf Fälle wie den Eingriff von Richterin Maria Tardon zur Verhinderung des politischen Missbrauchs von Rechtsverfahren hin.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Justiz als von politischen Agenden beeinflusst, kritisiert insbesondere konservative oder rechte Strategien in justiziellen Angelegenheiten und hebt gleichzeitig die Bemühungen fortschrittlicher Persönlichkeiten wie Dolores Delgado zur Wahrung der Unparteilichkeit hervor.



