Die Masern, die im Jahr 2000 in den USA als ausgerottet erklärt wurden, erleben ein Wiederaufleben, wobei in mehreren Staaten, darunter South Carolina, Florida, Utah, Virginia und Texas, Ausbrüche gemeldet wurden. Allein in South Carolina wurden 997 Fälle und 21 Krankenhausaufenthalte gemeldet, was fast 2,1 Millionen US-Dollar kostete. Virginia berichtete über 177 Fälle und acht Krankenhausaufenthalte, während Texas bis zum 15. Juli 182 Fälle hatte. Die CDC stellt fest, dass Masern sehr ansteckend sind und neun von zehn nicht geimpften Personen infizieren, die dem Virus ausgesetzt waren. Historische Daten zeigen in den 1950er und 60er Jahren jährlich drei bis vier Millionen Fälle, aber die Impfbemühungen führten zur Eliminierung. Die jüngsten Rückgänge bei der Impfstoffaufnahme, teilweise aufgrund von Bedenken über die Entstehung von Fötusgeweben in einigen Impfstoffen und unbegründeten Ängsten, die Impfstoffe mit Autismus in Verbindung bringen, haben zu steigenden Fällen beigetragen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel über die Zögerlichkeit bei der Impfung spricht und Skepsis gegenüber modernen Impfstoffen erwähnt, stellt er diese Probleme eher als tatsächliche Herausforderungen als als ideologische Positionen dar.






