Ein Jahrzehnt nach der Verabschiedung des Gesetzes über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Indien bestehen nach wie vor erhebliche Lücken bei der Umsetzung seiner Bestimmungen, insbesondere in Bezug auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen und den Zugang zur Justiz. Das Büro des Chief Commissioner for Persons with Disabilities und seine staatlichen Äquivalente, das im Rahmen des Gesetzes von 2016 eingerichtet wurde, haben es nicht geschafft, die Rechte von Menschen mit Behinderungen wirksam durchzusetzen, obwohl es als quasi-justizielle Einrichtungen gedacht war. Diese Büros haben keine verbindlichen Durchsetzungsbefugnisse, ähnlich der Nationalen Menschenrechtskommission, was ihre Wirksamkeit einschränkt. Seit 2019 gibt es keinen Vollzeit-Chefkommissar für Menschen mit Behinderungen, und 10 Staaten haben noch keine staatlichen Kommissare ernannt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel hebt systematische Fehler bei der Umsetzung der Rechtsvorschriften über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hervor, kritisiert die fehlenden Durchsetzungsmechanismen und weist auf institutionelle Schwächen hin.




