Der Film folgt einem trauernden Ehepaar, dessen Sohn gestorben ist und sich an fortschrittliche Technologie wendet, um das wiederherzustellen, was sie verloren haben. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein humanoider Roboter, der dem verstorbenen Jungen ähneln soll und sowohl als technologisches Wunder als auch als ein ergreifendes Symbol für emotionale Verbindung dient.
Laut Kore-eda entspricht die Erzählung seiner früheren Arbeiten, die sich auf komplexe familiäre Dynamiken und die Herausforderungen des Umgangs mit Verlust und Erinnerung konzentrieren. Kore-eda wurde 1962 in Tokio geboren und begann seine Reise in der Dokumentarfilmproduktion nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität. Bekannt für seine akribische Herangehensweise, kümmert er sich typischerweise um alle Aspekte der Produktion, des Schreibens, der Regie und der Bearbeitung, wodurch er vollständige kreative Kontrolle hat. Seine Fähigkeit, persönliches Geschichtenerzählen mit universellen Themen in Einklang zu bringen, hat ihm internationale Anerkennung eingebracht. Kore-edas Film Like Father, Like Son aus dem Jahr 2013 gewann den Preis der Jury in Cannes und vertiefte den emotionalen Aufruhr zweier Familien, deren Kinder bei der Geburt ausgetauscht wurden.
Sein Film Shoplifters aus dem Jahr 2018 erhielt eine noch größere Anerkennung, gewann die Palme d'Or und erhielt eine Oscar-Nominierung für den besten Fremdsprachenfilm. Der Film zeigt eine kämpfende Familie, die durch Kleinigkeitsdiebstahl überlebt und die harte Realität wirtschaftlicher Schwierigkeiten hervorhebt. Im Jahr 2019 führte Kore-eda die Regie über The Truth mit den französischen Schauspielerinnen Catherine Deneuve und Juliette Binoche. Im folgenden Jahr arbeitete er mit koreanischen Schauspielern, darunter Song Kang-ho, in Broker, der seinen wachsenden Einfluss im globalen Kino zeigte. Song Kang-ho's Leistung brachte ihm den Preis für den besten Schauspieler in Cannes ein und festigte Kore-edas Ruf als meisterhafter Geschichtenerzähler weiter.
Kore-eda ist auch dafür bekannt, eine respektvolle und unterstützende Umgebung am Set zu fördern. Er hat sich konsequent gegen Belästigung innerhalb der Branche ausgesprochen und strenge Richtlinien umgesetzt, um einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten. Jede Person, die sich während seiner Produktionen in unangemessenem Verhalten befindet, wird sofort entlassen, was sein Engagement für ethisches Filmemachen widerspiegelt.
Yagira ist bis heute ein aktiver Schauspieler, der weiterhin zum japanischen Kino beiträgt. In "Sheep in the Box" spielt der Kinderschauspieler Rimu Kuwaki eine herausragende Rolle als Roboter in seinem Spielfilmdebüt.
Kore-edas Herangehensweise an das Filmemachen ist sowohl rigoros als auch herzlich. Er gibt zu, dass seine Arbeit eher von Leidenschaft als von Profit getrieben wird und beschreibt das Filmemachen als sein einziges Hobby, das zum Beruf wurde. Kore-eda bot seine eigene Version an und drückte Dankbarkeit für das Leben und die Arbeit aus, die er rund um das Kino aufgebaut hat.
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