Im Oktober 2017 verbrannte eine Welle von Waldbränden über 50.000 Hektar und tötete vier Menschen in Galizien. Zu dieser Zeit schlug der damalige Präsident Alberto Núñez Feijóo verschiedene Maßnahmen vor, darunter die Rechenschaft der Brandstifter durch Terrorismusanklagen und die Verpflichtung von Grundbesitzern, deren vernachlässigte Grundstücke zur Ausbreitung des Feuers beigetragen haben, für die Brandbekämpfungskosten zu zahlen. Diese letztere Maßnahme wurde in eine 2018 verabschiedete Gesetzgebung aufgenommen und trat am 1. Januar 2018 in Kraft. Jetzt hat der derzeitige Präsident Alfonso Rueda Pläne angekündigt, 1,6 Millionen Euro von Naturgy für ein Waldbrand im Juni zu verlangen, das auf das Versagen des Unternehmens zurückgeführt wird, Sicherheitszonen um Stromleitungen zu pflegen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die Unternutzung eines Gesetzes, das von einem früheren konservativen Führer (Feijóo) eingeführt wurde und der es der Regierung erlaubt, die Kosten von den für Brände verantwortlichen Stellen zurückzufordern.




