Die Galerie Nordenhake feiert ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer großen Gruppenausstellung in Berlin, die sowohl einen Meilenstein in ihrer Geschichte als auch den Beginn eines neuen Kapitels markiert, da sie von Kreuzberg nach Charlottenburg umzieht. Die 1976 von Claes Nordenhake in Malmö, Schweden, gegründete Galerie hat sich zu einem mehrstädtischen Betrieb mit Standorten in Stockholm, Berlin und Mexiko-Stadt entwickelt. Die aktuelle Ausstellung läuft bis zum 29. August und zeigt Werke aus fünf Jahrzehnten, darunter Stücke, die sich direkt auf die eigene Geschichte und Entwicklung der Galerie beziehen.
Nordenhake begann seine Karriere in Malmö, bevor er Mitte der 1980er Jahre nach Stockholm zog. Er erweiterte seine Präsenz nach Berlin im Jahr 2000 und etablierte sich als eine Schlüsselfigur in der zeitgenössischen Kunstszene der Stadt.
Sein Einfluss wurde 2005 weiter ausgeweitet, als er Teil des Gründungskreises des Gallery Weekend wurde, einer jährlichen Veranstaltung, die zu einem Eckpfeiler des Berliner Kunstkalenders geworden ist.
Die Ausstellung zeigt auch historische Referenzen zur Vergangenheit der Galerie, wie eine Installation des amerikanischen Künstlers Spencer Finch aus dem Jahr 2005. Zu dieser Zeit verwandelte Finch den Galerieraum in der Berliner Zimmerstraße mit einem tiefblauen Farbton, der sowohl Pigmente als auch farbiges Licht verwendet. Eine Box-Format-Version dieser Installation ist jetzt in der aktuellen Ausstellung enthalten und dient als Hommage an die sich entwickelnde Identität der Galerie. Eines der herausragenden Werke in der Ausstellung ist Gul des amerikanischen Künstlers Joseph Marioni aus dem Jahr 1981. Dieses Acrylgemälde erscheint fast dreidimensional, mit dicken Farbflächen, die eine Oberfläche schaffen, die wie schmelzende Sorbet-Mango unter dem Sonnenlicht schimmernd und tropft.
Ein weiteres bedeutendes Stück ist Alizarin Crimson von der amerikanischen Malerin Marcia Hafif, ein einfarbiges Gemälde aus dem Jahr 1983, das im selben Jahr erstmals in der Galerie in Malmö erschien.
Es blieb viele Jahre leer, bevor Nordenhake es zusammen mit einem schwedischen Sammler Anfang der 2000er Jahre kaufte und für die Nutzung als Galerie renovierte. Die Galerie war die erste, die 2007 den Raum besetzte, was einen Präzedenzfall für zukünftige Mieter bildete. Nach mehreren Jahren wurde das Grundstück wieder verkauft, aber das Vermächtnis der Anwesenheit der Galerie dort bleibt in der Struktur der kulturellen Landschaft Berlins eingebettet.
Die Themen, die in den Kunstwerken erforscht werden, Wiederholung, Rekonstruktion und das Zusammenspiel von Zerstörung und Schöpfung, spiegeln sich in der eigenen Entwicklung der Galerie wider, was darauf hindeutet, dass die nächste Phase weiterhin Experimente und Innovationen umfassen wird.
1 Berichte
taz – die tageszeitungUnabhängigMitteFaktentreue 75Objektivität 65vor 8 Tagen 50 Jahre Galerie Nordenhake: Was Farbe kann und Malerei eigentlich istDie Galerie Nordenhake feiert ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer großen Gruppenausstellung mit Werken verschiedener Künstler. Die Ausstellung umfasst Stücke, die über die Geschichte der Galerie und ihre Rolle bei der Förderung zeitgenössischer Kunst nachdenken. Eine bemerkenswerte Arbeit ist eine Videoinstallation von der Künstlerin Sofia Hultén, die sie zeigt, wie sie wiederholt eine zerbrochene Gitarre demontiert und rekonstruiert, was den kreativen Prozess von Versuch und Irrtum symbolisiert. Die 1976 in Malmö, Schweden, gegründete Galerie hat sich im Laufe der Jahre erweitert und umfasst Standorte in Stockholm, Berlin und Mexiko-Stadt. Die Ausstellung hebt sowohl historische als auch aktuelle künstlerische Praktiken hervor und betont Themen wie Farbe, Malerei und die sich entwickelnde Natur des künstlerischen Ausdrucks.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf kulturelle Aspekte - insbesondere auf eine Kunstausstellung, die die 50-jährige Geschichte einer Galerie feiert.
Warum Faktentreue (75): The article provides factual information about Gallery Nordenhake's 50th anniversary exhibition, including details about the gallery's history, relocation from Berlin-Kreuzberg to Berlin-Charlottenburg, and mentions specific artists like Michał Budny, Ulrich Rückriem, and Spencer Finch. It also refe
Warum Objektivität (65): The article presents the events and artistic concepts in a descriptive manner but uses emotionally charged language such as 'fuck it up and start again' and describes the state of the guitar as 'zerbrochenes Tonholz, zerfledderte Saiten, löchriges Griffbrett.' This language adds a subjective tone. A
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 5 €/Monat.
Unterstützer werden