Laut Polizeiberichten starben sieben Menschen und 11 weitere wurden verletzt, als ein privater Bus am Samstagmorgen auf einer Bergstraße im Bezirk Chamba in Himachal Pradesh umstürzte. Der Unfall ereignete sich gegen 7:15 Uhr in der Nähe von Chalunj Mor auf der Bairagarh-Tissa-Route, einem Abschnitt, der für seine steilen Stürze und schmalen Pfade bekannt ist. Der Bus, der von Bairagarh, etwa 90 Kilometer von der Bezirkszentrale entfernt, nach Chamba fuhr, rutschte von der Straße und stürzte in einen unteren Abschnitt des Pfades.
Die Polizei bestätigte, dass der Bus vor dem Unfall nur eine kurze Strecke zurückgelegt hatte. Die genaue Ursache des Unfalls wird noch untersucht, obwohl der Vorfall inmitten eines kontinuierlichen Regens in der Gegend stattfand, was wahrscheinlich zu gefährlichen Fahrbedingungen beigetragen hat. Unter den Verstorbenen waren Jagdev Sharma, Desraj, Jagdei und Hardei, alle aus dem Dorf Bahla; Tej Singh aus dem Dorf Satyas; Neelam aus dem Dorf Devikothi; und der Busfahrer, Rup Singh, aus dem Dorf Chilli. Die Verletzten wurden in nahe gelegene Gesundheitseinrichtungen gebracht, wobei sechs von ihnen eine spezielle Versorgung benötigten und an das Jawaharlal Nehru Government Medical College und Hospital in Chamba überwiesen wurden.
Ein koordinierter Rettungseinsatz, an dem die National Disaster Response Force (NDRF), die Staatspolizei, die Home Guards, die Feuerwehr und die Revenue Department beteiligt waren, wurde unmittelbar nach dem Unfall gestartet. Lokale Freiwillige spielten eine entscheidende Rolle bei der Evakuierung der Opfer und der Bereitstellung erster medizinischer Hilfe. Die Operation konzentrierte sich darauf, die schnelle Behandlung der Verletzten und die Wiederherstellung der Leichen der Verstorbenen zu gewährleisten.
Auch Himachal-Pradesh-Chefminister Sukhvinder Singh Sukhu äußerte sich mitfühlend und wies die Bezirksverwaltung an, die rechtzeitige medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen. Er betonte die Notwendigkeit einer sofortigen Aktion zur Unterstützung der betroffenen Familien. Der Unfall ereignete sich vor dem Hintergrund der schweren Monsunbedingungen in Himachal Pradesh, die zu weit verbreiteten Störungen geführt haben. Starke Regenfälle, Erdrutsche und Hochwasser haben Straßen und Infrastruktur beschädigt, was zu Verzögerungen im Transport und Auswirkungen auf die wesentlichen Dienstleistungen geführt hat.
Laut offiziellen Daten wurden vom 30. Juni bis zum 8. August 66 katastrophenbedingte Todesfälle registriert, wobei Lahaul und Spiti mit 14 die höchste Zahl meldeten, gefolgt von Kangra mit 11. Zusätzlich starben 86 Menschen in getrennten Verkehrsunfällen während des gleichen Zeitraums.
Die Behörden beurteilen die Situation weiterhin und konzentrieren sich sowohl auf die unmittelbaren Folgen des Unfalls als auch auf die langfristige Bereitschaft für zukünftige Monsunzeiten. Beamte warnen, dass die Region aufgrund des herausfordernden Geländes und der unberechenbaren Wetterbedingungen weiterhin anfällig für ähnliche Vorfälle ist.
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