Vor vier Monaten vor den Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Donald Trump eine unabhängige Wahlkommission abgeschafft, nachdem drei seiner Mitglieder entlassen worden waren. Die Kommission, gegründet im Jahr 2002, unterstützte die Bundesstaaten bei der Organisation von Wahlen mit Bundemitteln. Da Wahlen in den USA hauptsächlich Sache der Bundesstaaten sind, wird die Aufteilung der Kommission auf gleiche Teile Republikaner und Demokraten angestrebt. Derzeit sitzen nur noch drei Mitglieder im Gremium, da eine Stelle vakant ist. Kritiker wie Adrian Fontes, ein Demokrat und Stellvertreter des Gouverneurs von Arizona, befürchten, dass dieser Schritt die Freiheit der unabhängigen Wahlverwaltung untergräbt und Teil eines Plans zur Manipulation der Wahlen sein könnte. Zudem hat der Supreme Court im Juni die Macht des Präsidenten über die unabhängigen Bundespräsidentschaftsbehörden erweitert, was als Fall für Trumpzungen interpretiert wird.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Die Berichterstattung betont Trumps Handlung, die als Versuch zur Manipulation der Wahlen wahrgenommen wird, und erwähnt kritische Stimmen wie Adrian Fontes, einen Demokraten.





