Vier ehemalige Lagerarbeiter aus Hongkong wurden zu Gefängnisstrafen von bis zu sieben Jahren verurteilt, weil sie sich verschworen hatten, mehr als 800 nicht verkaufte Chanel-Handtaschen und Geldbörsen im Wert von 8,7 Millionen HK$ zu stehlen. Die Diebstähle ereigneten sich zwischen Juni 2016 und Februar 2017 im Goodman Interlink-Lager in Tsing Yi. Die gestohlenen Gegenstände waren veraltete Waren aus der Chanel-Kollektion 2014-15, die zur Aufrechterhaltung der Produktexklusivität entsorgt werden sollten. Der Lagerbetreuer Ng Yiu-lun lieferte seinen Komplizen das Passwort für einen Aufzug, der von Chanel-Mitarbeitern genutzt wurde. Zwei der Angeklagten versuchten zunächst, die Gegenstände zu verstecken, anstatt sie gemäß Protokoll zu zerstören, aber Sicherheitspersonal entdeckte die Gegenstände und meldete den Vorfall nicht der Polizei.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über eine strafrechtliche Verfolgung, an der ehemalige Lagerarbeiter beteiligt waren, und nimmt keine klare ideologische Haltung ein. Er berichtet über Gerichtsverfahren und Unternehmenspolitik ohne offensichtliche parteiische Rahmenbedingungen.





