Wissenschaftler haben entdeckt, dass ein schwarzer Pilz, Cladosporium sphaerospermum, der im vierten Reaktorblock des Kernkraftwerks Tschernobyl gefunden wurde, scheinbar eher auf Strahlung als auf Sonnenlicht gedeiht. Dieser von ScienceAlert berichtete Befund deutet auf einen möglichen Prozess hin, der der Photosynthese ähnelt, aber ionisierende Strahlung als Energiequelle verwendet. Der Pilz wurde während umfangreicher Forschungen identifiziert, die über Jahrzehnte durchgeführt wurden, beginnend in den späten 1990er Jahren. Während Forscher unter der Leitung des ukrainischen Mikrobiologen Nelly Zhdyanova zunächst mikrobielle Gemeinschaften innerhalb des Reaktorschutzes untersuchten, schlugen spätere Studien von Kateryna Dadachova und Arthur Casadevall vor, dass Strahlung dem Pilz nicht nur schaden, sondern möglicherweise auch nützen könnte. Diese Theorie bleibt jedoch unbewiesen, und Wissenschaftler debattieren weiterhin, ob der Pilz Strahlung direkt für Energie verwendet oder ob sein ungewöhnliches Verhalten einfach ein Überlebensmechanismus unter extremen Bedingungen ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Neigung und konzentriert sich auf die biologische Forschung und die Anpassung an die Umwelt.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 85): The article accurately reports the discovery of Cladosporium sphaerospermum in Chernobyl, its resistance to radiation, and the hypothesis of radiosynthesis. It cites the primary source's mention of the 1990s research and the 2008 paper by Dadachova and Casadevall. However, it slightly oversimplifies





