Der Menschenrechtsanwalt Deji Adeyanju kritisierte den nigerianischen Präsidentschaftskandidaten Peter Obi dafür, dass er religiöse Institutionen in seinem Wahlkampf nutzt, und argumentierte, dass diese Praxis die gesellschaftlichen Spaltungen vertieft und die nationale Einheit untergräbt. In einem Facebook-Beitrag betonte Adeyanju, dass die Wahlen sich auf Politik und Vision konzentrieren sollten, anstatt auf Religion, unter Berufung auf das Wahlgesetz 2026, das die politischen Kampagnen in Kultstätten verbietet. Er verurteilte insbesondere die angebliche Rückkehr von Obi zu "religiösen Mobilisierungs"-Taktiken, die er behauptet, die Nation weiter polarisiert. Adeyanju kritisierte auch die Versammlung religiöser Führer durch Gouverneur Tinubu, um ihn zu unterstützen, und nannte beide Handlungen problematisch. Er forderte religiöse Führer auf, die Unterstützung von Politikern in Kirchen zu vermeiden, um die Integrität religiöser Institutionen zu wahren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als einen Konflikt zwischen säkularer Regierungsführung und religiösem Einfluss und richtet sich an fortschrittliche Werte, die die Trennung von Religion und Staat priorisieren.





