Nach Angaben der Polizei wurden zwei Frauen aus einem Bordell in der GB Road von Delhi gerettet, nachdem sie aus Westbengalen gehandelt worden waren. Die Opfer wurden angeblich unter falschem Vorwand der Beschäftigung gelockt und zur Prostitution gezwungen. Eine 60-jährige Frau meldete ihre 26-jährige Tochter als vermisst, nachdem sie von einem Mann namens Kalu nach Delhi gebracht worden war, der sie dann an Geeta, einen Hausmeister des Bordells, verkaufte. Während der Rettungsaktion wurden drei Personen, Geeta, Manju und Paro Khatoon, als mutmaßliche Menschenhändler verhaftet. Eine der geretteten Frauen behauptete, ihr achtjähriger Sohn sei in einem Hostel untergebracht und mit Schaden bedroht worden, wenn sie sich nicht an die Forderungen der Prostitution hielt. Die Behörden suchen jetzt nach dem Kind. Eine weitere 28-jährige Frau, die aufgrund familiärer Konflikte aus ihrem Zuhause geflohen war, wurde ebenfalls gerettet, nachdem sie von einer Frau, die sich als Helfer ausgab, in den Bordell gebracht worden war.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über einen Fall des Menschenhandels ohne offensichtliche ideologische Neigung. Er berichtet über Strafverfolgungsmaßnahmen, Gerichtsverfahren und die Zeugnisse der Opfer, ohne eine klare parteiische Haltung einzunehmen.




