Der Oberste Gerichtshof Indiens stellte die Entscheidung der Regierung von Bihar zur Begnadigung des ehemaligen Parlamentsmitglieds Anand Mohan, der 1994 für die Ermordung des Bezirksrichters G Krishnaiah verurteilt wurde, in Frage. Das Gericht äußerte Besorgnis über den Zeitpunkt der Änderung der Bihar-Gefängnisverordnung durch die Regierung, die die Eignungsbeschränkungen für Verurteilte, die öffentliche Bedienstete ermordeten, beseitigte und Mohan eine vorzeitige Freilassung ermöglichte. Das Gericht betonte die Bedeutung des Rechtsstaats und kritisierte den Staat, weil er Mohans Freilassung angeblich durch selektive Offenlegung von Informationen, einschließlich seines Alters und seiner kriminellen Vorgeschichte, erleichtert habe.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Aktion der Regierung von Bihar als politisch motiviert, betont die "Rechtsstaatlichkeit" und kritisiert den Staat für die selektive Änderung von Regeln zum Vorteil eines Individuums.





